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Was ist Moonshine?

Was ist Moonshine? Mondschein, das klingt aber romatisch...

...ist aber eher mit handfesten Wild-West-Geschichten, Prohibition und Gewalt verbunden. Schon vor über 300 Jahren wurde Alkohol in Amerika an einigen Orten schwarzgebrannt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewann die Abstinenzlerbewegung an Bedeutung, so dass lange vor der Prohibition in einigen Städten Alkoholverbote erlassen wurden und die Schwarzbrennerei und die Nachfrage nach illegalem Alkohol einen Aufschwung nahmen. Um nicht entdeckt zu werden, waren Schwarzbrenner damals gezwungen, ihrer Tätigkeit nachts auf dem Land im Freien oder in kleinen Schuppen nachzugehen. Im Schein des Mondes also. Besonders in den Appalachen besserten viele Farmer so ihre Einkünfte auf.

Das „Golden Age“ des Moonshinings brach dann im Januar 1920 an: Die landesweite Prohibition versuchte 13 Jahre lang erfolglos, den Amerikanern den Genuss von Bier, Whiskey und Co. auszutreiben. Umso mehr wurde aber schwarzgebrannt. Eine goldene Nase verdienten sich in dieser Zeit vor allem Gangster und Mafiosi mit dem Geschäft der Schwarzbrennerei, Schmuggel natürlich inklusive, um die durstigen Landsleute zu versorgen. Auch viele Leichen gehen auf das Konto dieser Jahre: Al Capone lässt grüßen.

Almost Heaven, West Virginia

Blue Ridge Mountains, Shenandoah River. Wem fallen nicht diese Zeilen aus John Denvers Hit „(Take me home) Country Roads“ ein, wenn er an West Virginia denkt? Hier in Ripley, inmitten von West Virginia, ist die Appalachian Distillery zu Hause. Traumhafte Hügellandschaften, klare Flüsse und Seen sowie bodenständige Menschen – und natürlich eine der besten Whiskeys – prägen dieses Land. Der Gründer und Inhaber der Appalachian Distillery ist Dwayne Freeman – ein Experte auf diesem Gebiet, wie es sie wohl nur wenige gibt. Denn schon im Alter von zehn Jahren brannte er, zusammen mit seinem Vater und Großvater, in den Wäldern der Appalachen den „Moonshine“, den schwarzgebrannten Whiskey.

Dwayne Freeman ist ein direkter Nachfahre der Hatfields. In den rauen Wild-West-Zeiten, als Colt und Messer ziemlich locker saßen, waren die Mitglieder dieser weit verzweigten Familie Pioniere bei der Besiedelung des Tug-Fork-Tals – einem Landstrich zwischen West Virginia und Kentucky.

Der Name Hatfield ist denn auch untrennbar mit der berühmt- berüchtigten Hatfield-McCoy-Fehde verbunden. Der Konflikt zwischen den zwei Clans, der Ende des 19. Jahrhunderts über zehn Jahre andauerte, sich an einem kleinlichen Streit über den Besitz eines Schweins entzündete und fortan immer größere Ausmaße annahm, forderte über ein Dutzend Menschenleben. Dieser Clan-Krieg gilt heute noch in den Vereinigten Staaten als Inbegriff für eine lang anhaltende und blutige Feindschaft.

Inzwischen ist die Fehde längst Geschichte, und in der Appalachian Distillery wird selbstverständlich schon lange ganz legal gebrannt. In dem knapp 1.000 m2 großen Familienunternehmen erzeugt man aber den Moonshine noch so, wie es traditionell überliefert ist. Die Destille ist damit eine von nur drei authentischen Moonshine-Distilleries in den USA, die jungen Whiskey produziert.

Vom Anfang bis zum Ende, von der Maisernte bis zur Abfüllung, ist alles garantiert hand- und selbstgemacht. Sämtliche benötigten Zutaten kommen aus der unmittelbaren Region. Auf künstliche Aromastoffe und Zusätze wird natürlich verzichtet.

Das Ergebnis ist ein einzigartiger und vorzüglicher Geschmack.
Und: Jede Flasche wird handsigniert.

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Appalachian Moonshine wird exklusiv von Moonshine & More importiert.

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Beste Qualität

Keine Verwendung von Industriealkohol und künstlichen Zusatzstoffen.